Bobachterbahnen

Bobachterbahnen – Rodelspaß auf Schienen

Bobachterbahnen (auch „Bobsled Coaster“ genannt) sind eine besondere Form von Achterbahnen, die sich durch ihr schienenloses, kanalartiges Fahrsystem auszeichnen. Statt auf festen Schienen bewegen sich die Wagen frei durch eine Führung – ähnlich wie bei einer Bobbahn im Wintersport. Diese Technik sorgt für ein einzigartiges Fahrgefühl zwischen Kontrolle und Freiheit.

Was ist eine Bobachterbahn?

Eine Bobachterbahn führt ihre Züge nicht auf klassischen Stahlschienen, sondern in einer Rinne oder einem halbgeschlossenen Kanal. Die Wagen sind nicht starr fixiert, sondern können sich seitlich leicht bewegen, was das Fahrerlebnis besonders dynamisch und unvorhersehbar macht.

Typische Merkmale

  • Führung: Kanalartige Rinne statt fester Schiene
  • Wagen: Frei beweglich, oft in Bobform
  • Fahrgefühl: Rutschend, schlingernd, kontrolliert chaotisch
  • Besonderheiten: Selten, wartungsintensiv, visuell spektakulär

Bekannte Bobachterbahnen weltweit

Schweizer Bobbahn (Europa-Park, Deutschland)

  • Hersteller: Mack Rides
  • Eröffnung: 1985
  • Länge: 487 Meter
  • Besonderheit: Erste Bobachterbahn Europas

La Trace du Hourra (Parc Astérix, Frankreich)

  • Thema: Steinzeitlicher Boblauf
  • Länge: 900 Meter
  • Geschwindigkeit: Bis zu 60 km/h

Bob Track (Efteling, Niederlande – geschlossen)

  • In Betrieb: 1985–2019
  • Ersetzt durch: Max & Moritz (Powered Coaster)

Besonderheiten von Bobachterbahnen

  • Schwerer zu planen als klassische Coaster
  • Wenig verbreitet – nur eine Handvoll weltweit
  • Sehr wartungsintensiv aufgrund des speziellen Laufsystems

Vorteile

  • Außergewöhnliches Fahrgefühl
  • Hoher Erlebnisfaktor durch unvorhersehbare Kurven
  • Hoher Wiedererkennungswert

Nachteile

  • Hohe Wartungskosten
  • Schwierige Integration in moderne Themenkonzepte
  • Geringere Kapazität im Vergleich zu klassischen Coastern

FAQ – Häufige Fragen zu Bobachterbahnen

  • Was ist eine Bobachterbahn?
    Ein Achterbahntyp, bei dem die Wagen durch eine Rinne statt auf Schienen geführt werden.
  • Wie funktioniert sie?
    Die Wagen gleiten in einem kanalartigen Führungssystem frei mit und schlingern bei Kurvenfahrten.
  • Gibt es viele Bobachterbahnen?
    Nein – weltweit gibt es nur sehr wenige Bahnen dieses Typs.
  • Was macht sie besonders?
    Das Fahrgefühl ist einmalig – zwischen Rutschen und Achterbahn.
  • Wer stellt Bobachterbahnen her?
    Vor allem Mack Rides – einer der wenigen Anbieter.
  • Sind sie sicher?
    Ja – trotz fehlender Schienen sorgen Führungskanäle für präzise Kontrolle.
  • Warum gibt es so wenige?
    Aufwendige Technik und hohe Wartungskosten machen sie selten.
  • Wo kann man eine erleben?
    Zum Beispiel im Europa-Park (Deutschland) oder Parc Astérix (Frankreich).
  • Für wen sind sie geeignet?
    Für Familien und Thrill-Fans, oft ab ca. 120 cm Körpergröße.
  • Werden noch neue gebaut?
    Derzeit kaum – andere Systeme sind flexibler und wirtschaftlicher.

Bob-Achterbahnen – Schweizer Bobbahnen: In welchen Freizeitparks stehen Achterbahnen dieser Variante? Eine bekannte Bahn dieses Typs ist die Schweizer Bobbahn im Heide-Park.

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