Powered Coaster

Powered Coaster – Angetriebene Achterbahnen mit kontrollierter Fahrt

Powered Coaster sind eine besondere Form von Achterbahnen, bei denen der Zug während der gesamten Fahrt von einem Motor angetrieben wird. Im Gegensatz zu klassischen Bahnen ohne eigenen Antrieb benötigen sie keinen Lifthill oder Launch – und können deshalb besonders flexibel gestaltet werden. Dieser Achterbahntyp ist in vielen Freizeitparks als familienfreundliche, oft thematisierte Attraktion vertreten.

Was ist ein Powered Coaster?

Ein Powered Coaster (auf Deutsch: „angetriebene Achterbahn“) nutzt integrierte Elektromotoren oder Reibräder im Zug selbst. Diese treiben den Zug über die gesamte Strecke oder über ausgewählte Abschnitte hinweg an. Dadurch ist es möglich, die Geschwindigkeit präzise zu steuern, mehrfach durch dieselbe Strecke zu fahren oder Strecken mit variabler Steigung zu realisieren.

Typische Merkmale

  • Eigener Antrieb: Elektromotoren treiben den Zug aktiv an.
  • Keine Schwerkraft-Abhängigkeit: Kein Lifthill oder Gefälle erforderlich.
  • Mehrfachfahrten möglich: Ein Zug kann mehrfach dieselbe Strecke durchfahren.
  • Geräuscharm: Meist leiser als klassische Achterbahnen.
  • Flexible Streckenführung: Auch bei geringem Höhenprofil einsetzbar.

Vorteile eines Powered Coasters

  • Ideal für Familien und Kinder – sanfte Fahrweise und niedrige Höhen.
  • Kann auch indoor betrieben werden – z.?B. in Themenfahrten.
  • Hohe Verfügbarkeit: Kaum wetterabhängig oder anfällig für Abschaltungen.
  • Hohe Kapazität: Meist kurze Beladezeiten und flüssiger Betrieb.

Bekannte Beispiele für Powered Coaster

  • Alpenexpress Enzian (Europa-Park, Deutschland) – beliebter Familienklassiker mit Themenfahrt durch das Zauberwald-Setting.
  • Bobbahn (Efteling, Niederlande) – früher als Powered Coaster bekannt, inzwischen ersetzt.
  • Scenic Railway (Dreamworld, Australien) – angetriebene Nostalgiebahn mit Landschaftsfahrt.
  • Dragon’s Apprentice (Legoland Parks) – oft eingesetztes Einstiegsmodell für Kinder.

Hersteller von Powered Coastern

  • MACK Rides: Marktführer in Europa – liefert viele Powered Coaster mit Themenfahrten.
  • Zamperla: Italienischer Hersteller für kompakte Powered Coaster.
  • Vekoma: Hat früher verschiedene Modelle produziert, heute eher selten im Segment vertreten.

FAQ – Häufige Fragen zu Powered Coastern

  • Was ist das Besondere an einem Powered Coaster?
    Der Zug hat einen eigenen Antrieb, wodurch er unabhängig von Schwerkraft betrieben werden kann.
  • Sind Powered Coaster für Kinder geeignet?
    Ja – durch die sanfte Fahrt sind sie ideal für junge Fahrgäste.
  • Wie schnell fahren Powered Coaster?
    Meist zwischen 20 und 50 km/h – je nach Thematisierung und Streckenführung.
  • Wo finde ich bekannte Powered Coaster?
    Europa-Park (Alpenexpress Enzian), Legoland, Dreamworld Australien.
  • Wie funktioniert der Antrieb?
    Elektromotoren im Zug oder Reibräder treiben ihn gezielt über die Strecke.
  • Kann man Loopings einbauen?
    Unüblich – Powered Coaster setzen eher auf Themen- und Erlebnisfahrten ohne Inversionen.
  • Wie viele Personen passen in einen Zug?
    Je nach Modell zwischen 12 und 30 Personen – oft mit mehreren Zügen im Einsatz.
  • Sind Powered Coaster wetterfest?
    Ja – viele Modelle können auch bei Regen oder Kälte betrieben werden.
  • Wie laut sind diese Bahnen?
    Sehr leise im Vergleich zu klassischen Achterbahnen mit Kettenlift.
  • Wer hat den Powered Coaster erfunden?
    Die genaue Herkunft ist umstritten, aber MACK Rides war einer der ersten Anbieter.

Powered Coaster: In welchen Freizeitparks stehen Achterbahnen mit ständigem eigenen Antrieb? Eine bekannte Bahn dieses Typs ist der Alpenexpress Enzian

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